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Receiver- Das sollte man über die beliebten Empfangsgeräte wissen

Receiver

Unter einem Receiver versteht man grundsätzlich den Überbegriff eines Empfangsgerätes. Speziell in der Unterhaltungselektronik versteht man unter einem Receiver auch eine Kombination aus den Komponenten Verstärker und Tuner. Weiters wird darunter auch ein Mehrkanal-Hi-Fi-Verstärker für Audio- und Videoquellen verstanden, der im technischen Fach Jargon auch AV-Receiver genannt wird. Weiters wird der Begriff des Receivers auch in der Fernsehtechnik als Kurzform für Satelliten TV-Fernseh Empfangsgeräte und für den sog. Digitalreceiver verwendet.

Unter Umständen hat sich auch das Wort Receiver in das Wort Set-Top-Box eingeschlichen, wonach man diese beiden Begriffe mitunter gleichstellt. Technisch korrekt ist es nicht, aber umgangssprachlich wird davon gesprochen. In der Solartechnik ist der Receiver auch das zentrale Absorptionselement für die Sonnenstrahlen.

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Man sieht also aus diesen Erläuterungen die vielschichtige Bedeutung des Wortes Receiver. Der Begriff hat heute einen weit größeren Anwendungsbereich als man unter Umständen zu denken vermögen mag.

Was versteht man unter einem Receiver in der klassischen Bezeichnung als ein Empfangsgerät?

Wir wollen uns mit unseren Erklärungen zunächst auf die grundsätzliche Bedeutung des Wortes Receiver stützen und zwar jener Bedeutung des Receivers als klassisches Empfangsgerät.

Unter einem Empfangsgerät versteht man in der Technik einen Apparat, welcher vor allem in der Nachrichtentechnik zum Einsatz kommt. Es dient vor allem dazu, Signale empfangen zu können. Aus technischer Sicht können damit vor allem hochfrequente Signale empfangen werden. Der Receiver dient dazu, schwache Signale so zu verstärken, damit sie ebenfalls empfangen werden können. Anwendung fanden die Receiver ursprünglich in der Rundfunktechnik, wobei die von einer Antenne aufgefangenen Signale gesammelt wurden und mit Hilfe von elektronischen Schaltungen in hörbare Signale umgewandelt werden konnten. Dadurch wurde das Musik hören im Radio überhaupt erst möglich. Erweitert wurde die Technik insofern, als man später auch sichtbare Signale umwandeln konnte und so das Fernsehen ermöglicht hatte. Auf dieser Grundlage entwickelten sich auch digitale Signale, welche in späterer Folge für das Funkfernschreiben, WLAN, GPS und weitere Anwendungen genutzte wurden. Ebenfalls dienten sie zur Fersteuerung von Robotern und anderen Anwendungen.

Streng genommen kann man den Receiver auch unterscheiden, um optische Signale und / oder akustische Signale zu empfangen.

Unter der Optik versteht man grunsätzlich die Übertragung von Lichtsignalen. Es handelt sich um ein Teilgebiet der Physik, welches sich mit der Ausbreitung von Licht sowie dessen Wechselwirkung mit Materie, insbesondere im Zusammenhang mit optischen Signalwirkungen beschäftigt.

Da es sich bei Licht technisch gesehen in der Regel um den sichtbaren Teil eines elektromagnetischen Spektrums handelt, umfasst der Begriff auch Strahlung, infrarotes und ultraviolettes Licht. Eine praktische Anwendung der Optik ist zum Beispiel die Röntgenstrahlen oder die Übertragung von Mikro- und Kurzwellen. Dieser Bereich ist in der Technik unter dem Begriff der Elektronenoptik bekannt und benötigt selbstverständlich ebenfalls einen Receiver zum Empfang der Daten/ Strahlen und Wellen.

In der Akkustik geht es begrifflich um die Lehre von Schall und seiner Ausbreitung. Auch daher ist die Logik für den Gebrauch eines Receivers logisch ableitbar. Als Wissenschaftsgebiet umfasst sie sämtliche damit zusammenhängenden Gesichtspunkte, so die Entstehung und Erzeugung, die Ausbreitung, die Beeinflussung und die Analyse von Schall, seine sowie die Wahrnehmung durch das Gehör und die Wirkung auf den Menschen. Sie ist ebenfalls ein Teilgebiet der Nachrichtentechnik. Somit schließt sich der Kreis auf den bereits in der Einleitung Bezug genommen wurde.

Welche Receiver Arten gibt es?

Wir beschäftigen uns hier hauptsächlich mit Fernseher Zubehör

Der Vollständigkeit halber unterscheidet man grunsätzlich einmal zwischen den folgenden Receivern, wobei der Empfänger in der Folge gleichgestellt ist mit dem Wort Receiver:

 

  • Dem Detektorenempfänger
  • Geradeausempfänger
  • Reflexschaltung
  • Audion
  • Superregenarativempfänger
  • Weltempfänger
  • Rundfunkempfänger
  • Transceiver
  • Überlagerungsempfänger

Unter einem Detektorenempfänger versteht man ein sehr einfaches Gerät zum Empfang von Hörfunksignalen. Der Detektorenempfänger kam zu Beginn des Radiozeitalters zum Einsatz. Damals wurde über Kurz-, Mittel- oder Langwelle übertragen. Sie kamen noch etwas bis nach dem Ende des 2. Weltkrieges zum Einsatz. Sie waren sehr einfach konzipiert und bestanden aus nur sehr wenigen Bauteilen und funktionierten ohne eigene Stromquelle weil der Strom, der der dem angeschlossenen Kopfhörer zugeleitet wird, aus der Energie der vom Sender empfangenen elektromagnetischen Wellen stammt. Heute haben sie (ausser bei so manchem Baster) keine praktische Bedeutung mehr.

Unter einem Geradeausempfänger versteht man ebenso ein sehr einfach konzipiertes Empfangsgerät für Radiowellen. Es kommt heute ebenso nicht mehr zum Einsatz und hat seine praktische Bedeutung weitgehend verloren.

Die Reflexschaltung ist eine Schaltung, wo ein bestimmter Informationsfluss an einer gedachten Reflexionsebene widergespiegelt wird. Es kann als Weiterentwicklung der beiden vorangegangenen Elemente bzeichnet werden, da damit die bessere Ausnutzung von Elektroröhren und den später hinzukommenden (ca 1960 er Jahre) Transistoren möglich wurde. Auch dies hat aber keine praktische Bedeutung mehr (genauso wie Transistoren).

Man könnte nun die Liste aller Receiver fortführen, aber im Prinzip handelt es sich bei all diesen Elementen um veraltete Technologien. Die heutige Bedeutung hat primär durch Internet und Satellitenübertragung stark abgenommen.

Heute ist der sog  Satellitenrundfunk bzw. Satellitenfernsehen im Einsatz. Radiofunkprogramme und auch Fernsehprogramme werden über Satelligen zu den Empfängern übertragen. In Mitteleuropa zum Beispiel werden etwa Rundfunkprogramme über den bekannten Astra oder den Eutelsat Satelliten ausgestrahlt. Zum Empfang von Satellitenrundfunk dienen heute weder Transistoren oder eine der oben genannten Geräte, sondern werden üblicherweise Satellitenrundfunkempfänger (die man heute auch wiederum Receiver einfach nennt) und eine Parabolantenne verwendet.

In diesem Zusammenhang dazu etwas zur deutschen Statistik: Von den insgesamt 34,83 Millionen deutschen Haushalten besitzen ca 17,5 Millionen (also ca. 50 %) direkt über eine Individualantenne oder eine Gemeinschaftsantenne mit eigenem Receiver Satellitenempfang einen solchen Anschluss.

Der Satellitenfernsehempfänger (häufig auch Sat-Receiver wie er auch in Deutschland genannt wird) ist ein Gerät aus der Unterhaltungselektronik, mit dem Fernseh- und Radioprogramme von Rundfunkanstalten mittels der Parabolantenne empfangen werden können Verglichen mit dem terrestrischen Empfang über Antenne sind wesentlich mehr Programme empfangbar. Im Gegensatz zum Empfang über Kabelfernsehen fallen für viele Satellitenprogramme keine zusätzlichen Gebühren an.

Weiters zum Einsatz kommt heute – und mit zunehmender Bedeutung – das Internetradio. Die Übertragung erfolgt in der Regel als Streaming wodurch sog. Streaming Clients notwendig werden.

Ein Vorteil des Internetradios ist die weltweite Empfangbarkeit. Während Radioprogramme im  regional beschränkt sind oder auf Satelliten zum Senden ihrer Inhalte zurückgreifen, gestaltet sich der weltweite Zugriff auf Internetsender wesentlich leichter und im Prinzip kann man von überall auf der Welt auf einen bestimmten Internetradiosender zugreifen. Es ist also ein regelrechter „Weltempfänger“. Viele Tausende Programme aus aller Welt sind über Portale empfangbar. Der Receiver hat beim Internet Radio aber keine praktische Bedeutung mehr.

Internetradios vs Satellitenempfang

Obwohl aus den obigen Erklärungen logisch ableitbar ist, dass die Vorteile eines Internetradios gegenüber jenem über Satellitenempfang überwiegen, nutzen derzeit nur sehr wenige Leute tatsächlich das Internetradio.

In einer Studie, welche durch den ARD und dem ZDF durchgeführt wurde, hören nur etwa 8% der Internetsurfer wöchentlich Webradio per Livestream, 26,6 % zumindest selten. Allerdings stammt diese letzte Studie aus dem Jahre 2010 und die Daten aus dem Jahr 2003 beweisen, dass die Steigerungs-, bzw. Zuwachsraten im Vergleich sehr hoch waren. Im Jahre 2003 waren es zum Beispiel nur 5,3 % bzw. 17,6 %. Im Vergleich dazu ist der Anteil jener Nutzer die über DSL-/Breitbandanschluss Radio hörten zwischen 2003 und 2008 von 24 % auf 70 % gestiegen.

Und Untersuchungen belegen auch einen europaweiten Trend, wonach mehr als 20 Millionen Menschen Webradio hören.  Die letzte Untersuchung aus dem zweiten Quartal 2014 hat für Deutschland festgestellt, dass etwa 52 Millionen Menschen pro Monat Webradio hören.