Receiver worauf achten?

Receiver worauf achten?

Mit dem Einzug der Digitaltechnik in die heimischen Wohnzimmer und der gänzlichen Eleminierung der analogen Übertragungstechnik wurden auch digitale Receiver ein „muß“ für jeden Haushalt der in den Genuss hochauflösender Fernsehprogramme kommen wollte. Früher musste man für einen HD-fähigen Receiver noch mindestens 150 Euro ausgeben. Heute ist der Preis etwas gesunken und es hat sich zunehmend als ein Standard Gerät durchgesetzt, welches bereits unter EUR 100 zu bekommen ist im Fachhandel.

Wie immer gilt natürlich auch bei den Receivern, daß ein Preis nach oben keine Grenzen kennt. Noch dazu haben sich heute TOP Edelmarken wie Kathrein, Topfield, Technisat, Dreambox oder Humax durchgesetzt, für deren Geräte zusätzlich zum Image mehr zu bezahlen ist also für andere Durchschnittsgeräte. Diese kosten dann schon weit mehr als EUR 500. Man zahlt dabei aber nicht nur für das Image, sondern diese bieten auch einiges an toller Zusatzausstattung. Beispielsweise verbauen die Hersteller in ihren Highend-Receivern oft eine Festplatte für die Aufnahme von TV-Sendungen. Für diese Art von sehr bequemer Lösung zahlt man schon mehr. Der Vorteil liegt insbesondere darin, daß man über eine integrierte Lösung verfügt und sich nicht mit externen Festplatten und entsprechenden USB-Kabelverbindungen ärgern muß.

Receiver auf welche technischen Details achten?

Auf ein weiteres Details sollte man beim Kauf eines Receivers achten, nämlich auf die sog CI-Schächte. CI steht nämlich für „commn interface“ und gilt als Schnittstelle für Karten, die in der Regel alle Bezahlsender dienten. Dabei handelt es sich um Entschlüsselungskarten, wodurch man eine höhere Anzahl an Sendern zur Verfügung hat. Praktische Bedeutung hat dies zum Beispiel bei dem so beliebten TV Paysender Sky. Dieser ist bspe ein Anbieter welcher nur mit speziell zertifizieren bestimmten Receiver (wie beispielsweise den „Humax PDR iCord HD) funktionieren.

Dadurch ist gewährleistet, dass die Sky-Karte mit dem Receiver funktioniert. Bei einem nicht zertifizierten Gerät gibt Sky keine Funktionsgarantie. Der TV-Anbieter Sky vertreibt aber diese Receiver auch direkt in Verbindung mit seinem Programm. Man muß sich gezielt im Fachhandel danach erkundigen, ob der Receiver Sky tauglich ist oder nicht. Wenn man das nicht tut, dann kann das böse Auswirkungen haben und Sky hat auch kein Verständnis dafür, wenn sie aus diesem Grund von ihrem Vertrag zurücktreten wollen.

Receiver – welche Anschlüsse benötige ich?

Ebenso sollte man auch darauf achten, genügend Anschlüsse bei seinem Receiver zu haben. Denn es ist vor allem sehr wichtig, daß man genügend Anschlussmöglichkeiten externer Quellen und Schnittstellen hat.

Der Grund ist unter anderem folgender. Die neuen HD-Kanäle werden beispielsweise immer häufiger im 5.1-Kinoton (AC3) ausgestrahlt. Um das genießen zu können, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens muß der Receiver einen digitalen Tonausgang besitzen, und zweitens braucht ihr „Heimkino“ die Voraussetzung, daß man den 5.1-Ton auch wiedergeben kann. Ein wichtiges weiteres Detail ist beim Empfang von einigen deutschen Privatsendern zu beachten. Zum Beispiel bei den Privatsendern RTL, SAT 1, Pro Sieben, Vox und Kabel 1 ist zu wissen, daß diese auf der Astra-Plattform „HD+“ kostenpflichtiges HD-TV senden. Dazu sind Gebühren in Höhe eines mittleren zweistelligen EURO Betrages zu bezahlen.

Wenn man sich aber für HD+ entscheidet, dann empfangt man nur das erste Jahr die Programme kostenfrei. Man sollte grundsätzlich darauf achten, daß der Receiver HD+-fähig ist. Es gibt im guten Fachhandel eine Reihe von HD+-fähigen Receivern. Als Konsequenz, wenn das Geräte nicht  HD+ empfangsfähig ist, dann müsste man dafür zahlen oder  einen neuen HD-Receiver kaufen, der diese Plattform unterstützt.


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